Chronisch krank - was du selber dagegen tun kannst


Ganz gleich welche chronische Krankheit du hast, mit diesen Anregungen zeigen wir auf, was du tun kannst, wenn du deinen Zustand verbessern möchtest. Aus ganzheitlicher Sicht, betrachtet, ist Krankheit der Zustand, der eintritt, wenn der Körper sein gesundes Gleichgewicht verloren hat. Eine Krankheit tritt ein, wenn der Körper sich nicht mehr selbst vor Erregern schützen kann und/oder aufgrund jahrelanger Überlastung seine Ausleit- und Entgiftungsfähigkeiten nicht mehr so gut funktionieren. Und genau dieses Gleichgewicht gilt es wieder zu finden – ganz gleich welchen Namen deine Krankheit trägt.

Gesundheit

Daher sind es auch immer wieder dieselben ganzheitlichen Massnahmen, die das ganzheitliche Basiskonzept bei Krankheiten bilden. Diese Massnahmen gehören zu einem der beiden folgenden Bereiche:

  1. Man meidet das, was dem Körper schadet.
  2. Man gibt dem Körper das, was ihm bisher fehlte und was er benötigt, um ungestört den Heilprozess einleiten zu können.

 

Diese Massnahmen wirken folgendermassen:

  • Sie hemmen und lindern chronische Entzündungsprozesse, die mit wohl jeder Krankheit einhergehen.
  • Sie liefern Antioxidantien und reduzieren oxidativen Stress.
  • Sie versorgen mit den zu Heilung und Regeneration benötigten Nähr- und Vitalstoffen.
  • Sie unterstützen die körpereigene Entgiftung und Schlackenausleitung.
  • Sie sanieren die Darmflora und regenerieren die Darmschleimhaut.
  • Sie regulieren und stärken das Immunsystem.
  • Sie sorgen für ein gesundes Fettsäureverhältnis. (Omega-3 erhöhen, Omega-6 reduziern)
  • Sie führen zu einem gesunden Körpergewicht

 

Es geht also darum, den Körper so zu unterstützen, dass er sich selbst heilen kann. Die ganzheitliche Vorgehensweise konzentriert sich daher auf die Mobilisierung der Selbstheilkräfte.

 

Spezifische Therapien werden individuell ausgewählt

Wenn du hingegen auf der Suche nach konkreten sog. Komplementärmedizinischen Therapieformen bist, ist ein entsprechend ausgebildeter Arzt oder Heilpraktiker die richtige Ansprechperson. Denn aus der Ferne – ohne den Patienten, seinen Zustand, seine Werte etc. zu kennen – ist es nicht möglich, zu einer ganz bestimmten Therapie zu raten.

 

Die ganzheitlichen Basismassnahmen hingegen bilden die Grundlage, die unabhängig von den Beschwerden umgesetzt werden können. Sie werden weniger zu Bekämpfung einer Krankheit praktiziert, als vielmehr zur Stärkung des Körpers, damit dieser aus eigener Kraft bestmöglich die Krankheit bekämpfen kann oder auch Nebenwirkungen schulmedizinischer Therapien besser verkraftet.

 

Das ganzheitliche Basiskonzept bei chronischen Krankheiten

Das ganzheitliche Basiskonzept bei chronischen Krankheiten besteht aus den folgenden Massnahmen:

1. Ernährungsumstellung / Optimierung der Ernährung

Die Optimierung der Ernährung ist einer der wichtigsten Schritte, wenn man krank ist und sich selbst helfen möchte, schnell wieder gesund zu werden. Hierbei geht es nicht um eine Diät, die eher als eine Art Schonkost nur kurzfristig über einige Tage oder Wochen praktiziert wird, um eine akute Erkrankung in der Heilung zu unterstützen, z.B. eine Grippe oder einen Brechdurchfall.

 

Will man hingegen von einer chronischen Krankheit wieder gesund werden, dann geht es nicht darum, mal eben eine Vier-Wochen-Diät zu machen und schon ist man wieder fit. Stattdessen stellt man die Ernährung dauerhaft um. Dies tut man deshalb, weil man verstanden hat, dass die bisherige Ernährung mehr Schaden anrichtete, als sie Nutzen mit sich brachte. Warum also sollte man irgendwann wieder zu dieser problematischen Ernährungsform zurückkehren wollen?

 

Ideal für eine dauerhafte Ernährungsform ist die basenüberschüssige pflanzenbasierte und vitalstoffreiche Vollwerternährung aus möglichst frisch zubereiteten Mahlzeiten aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Die Grundnahrungsmittel sind Obst, Gemüse, Salate, Kräuter, Sprossen, Nüsse, Saaten, Kartoffeln, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte. Ergänzt wird durch hochwertige Öle und ggf. pflanzliche Proteine (z.B. Tempeh, Tofu)

 

Das optimale Getränk ist Wasser. Ab und zu kann eine Tasse Kräuter-, Rinden- oder Grüntee getrunken werden.

 

Solltest du an Übergewicht leiden, dann wird die oben beschriebene Ernährungsform automatisch über kurz oder lang zu einer Regulierung des Gewichts führen.

 

Wenn du dich mit der Ernährungsumstellung überfordert fühlst, kannst du einen ganzheitlichen Ernährungsberater konsultieren oder die 4-Wochen-Entschlackungskur (zentrum-der-gesundheit.de) durchführen. Im Laufe dieser vier Wochen lernst du viele Tipps und Knippe für das vollwertige Kochen kennen und bist im Anschluss fast schon ein Profi im gesunden Zubereiten von Speisen. Vorschläge für Ernährungspläne mit Rezepten findest du eben falls auf der gleichen Internetseite.

 

2. Schädliche Gewohnheiten ablegen

Zu den schädlichen Gewohnheiten, den Drogen und Aufputschmitteln, die den Körper belasten, seine Entgiftungskapazitäten strapazieren und ihn von wichtigen Regenerationsprozessen abhalten, gehören Rauchen, Dampfen, Alkohol, Koffein, Zucker, Süssigkeiten, Joints und härtere Drogen.

 

Gehe ein Laster nach dem anderen an und suche dir stattdessen gesunde Alternativen, die ebenfalls das Belohnungszentrum im Gehirn stimulieren (Sport, Meditation, Tanzen, Musik, Beschäftigung mit den Kindern und/oder Haustieren, gemütlich ein Buch lesen, eine Reise planen etc.)

 

Wichtig ist hier zunächst ein ganz anderer Denkansatz: Glaube ich wirklich, dass es sich um Genuss handelt, wenn ich etwas tue, was meinem eigenen Körper schadet? Bin ich schon so abhängig und schwach, dass ich Drogen (Koffein, Nikotin etc.) benötige, um den Alltag zu stemmen? Schaffe ich es nicht mehr, ohne künstliche Aufputschmittel Glücksmomente zu erleben?

 

Sobald du es geschafft hast, diese lästigen und meist auch kostspieligen Angewohnheiten abzuschütteln, wirst du es spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr glauben können, dass du tatsächlich all diese ‘Dinge’ konsumiert hast und auch nach davon überzeugt warst, es bereitet dir Genuss.

 

3. Optimierung der Vitalstoffversorgung / Behebung von Vitalstoffmängeln

Zu den Vitalstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und in gewisser Weise auch sekundäre Pflanzenstoffe (Carotinoide, Flavonoide etc.), die ganz unterschiedliche Eigenschaften haben können. Obwohl die Existenz von Vitalstoffmängeln in den Industrienationen von offizieller Seite aus bislang bestritten wird, sind sie auch bei uns keineswegs eine Seltenheit. (siehe Artikel ‘weite Verbreitung von Vitalstoffmängeln’ www.zentrum-der-gesundheit.de)

 

Liegt eine Krankheit vor, so sollte der aktuelle Vitalstoffstatus überprüft werden. (Informationen ebenfalls unter www.zentrum-der-gesundheit.de) Ja nach Befund, kann sodann entweder die Ernährung entsprechend verändert werden oder man wählt die passenden Nahrungsergänzungsmittel aus, um die bestehenden Mängel zu beheben.

 

4. Nahrungsmittelintoleranzen abklären lassen

Viele Menschen leiden unwissentlich an Nahrungsmittelintoleranzen und/oder Unverträglichkeiten. Sie essen daraufhin regelmässig Dinge, die sie gar nicht vertragen und die sie daher auch krank machen bzw. ihre Abwehrkräfte immer weiter schwächen, so zu einer Anfälligkeit für zahlreiche Krankheiten beitragen können und Heilprozesse verhindern.

 

Weiss man hingegen, welche Lebensmittel man nicht verträgt, meidet man diese und entlastet auf diese Weise ganz enorm seinen Körper.

 

Weit verbreitete Unverträglichkeiten sind die Laktoseintoleranz, die Histaminintoleranz, die Fructoseintoleranz und die Glutenintoleranz sowie die Milcheiweissunverträglichkeit.

 

Lasse abklären, ob du an einer Unverträglichkeit leidest und ergreife ggf. die passenden Massnahmen, die du unter den jeweiligen Links bei zentrum-der-gesundheit.de findest, wobei die beste Massnahme bei der Milcheiweissunverträglichkeit ganz einfach die Milchproduktekarenz darstellt, also das Meiden von Milchprodukten aller Art.

 

5. Erhöhung der Antioxidantienzufuhr

Wohl jede chronische Erkrankung geht mit einer massiven Erhöhung des oxidativen Stresses einher. Oxidativer Stress schadet jeder einzelnen Zelle, führt somit zu Gewebeschäden, kann zu Mutationen beitragen und fördert chronische Entzündungsprozesse. Letztere sind bei Krankheit meist sowieso bereits vorhanden und werden nun weiter angeheizt. Oxidativer Stress beschleunigt überdies den Alterungsprozess, ist also nichts Erstrebenswertes.

 

Antioxidantien reduzieren den oxidativen Stresspegel und schützen vor seinen negativen Auswirkungen. Also erhöht man spätestens bei einer vorliegenden Krankheit die Zufuhr antioxidativ wirksamer Lebensmittel (Obst, Gemüse, Kräuter, Gewürze, Nüsse) oder nimmt entsprechende Nahrungsergänzungsmittel ein (Vitamin C (Acerolapulver, Sanddornsaft o.ä.), Vitamin E (Moringa, Weizenkeimöl o.ä.), Astaxanthin, OPC, Curcumin, Sulforaphan, Aronia etc.)

 

6. Fettsäurezufuhr ausgleichen

Die heutige Ernährungsweise liefert im Allgemeinen ein ungünstiges Omega-3-Omega-6-Verhältnis. Sowohl Omega-3-Fettsäuren als auch Omega-6-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit unterschiedlichen Eigenschaften. Im richtigen Verhältnis von etwa 5 : 1 (Omega 6 zu Omega 3) sind beide Fettsäuren sehr wichtig und gesund.

 

Meist aber überwiegen die Omega-6-Fettsäuren zu Lasten der Omega-3-Fettsäuren, was zu einer Verschlimmerung chronischer Entzündungen führen kann. Da diese aber – wie mehrfach erwähnt – zu den Hauptursachen chronischer Erkrankungen zählen, sind entzündungsfördernde Verhaltensweisen konsequent zu meiden.

 

Omega-6-Fettsäuren finden sich in tierischen Fetten, in Geträeideprodukten und insbesondere in den meisten pflanzlichen Ölen (Distelöl, Sonnenblumenöl u.ä.) Omega-3-Fettsäurenreiche Öle sind hingegen das Leinöl und das Hanföl.

 

7. Für mehr Bewegung sorgen

Der Mensch ist für Bewegung geschaffen und kann daher nur gesund bleiben, wenn er sich regelmässig (täglich!) kräftig bewegt. Andernfalls kommt es zu Muskelabbau, zu Verspannungen der verbliebenen Muskeln, zu Verhärtungen im Weichteilgewebe (Stichwort Faszien) sowie zu Funktionsstörungen der Organe. Kreislauf und Lymphsystem geraten ins Stocken, was zu einer mangelhaften Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und Dauerstoff führt sowie zu einer nur noch eingeschränkteren Gift- und Schlackenausleitung. Mangelnde Bewegung schafft somit die allerbesten Voraussetzungen dafür, um möglichst schnell krank zu werden.

 

Bewege dich also. Besonders wenn du chronisch krank bist, ist Bewegung ausserordentlich wichtig! Achte auch hier auf Ausgeglichenheit. Konzentriere dich nicht ausschliesslich auf Krafttraining oder nur auf Ausdauertraining. Wechsele sie ab – und vergiss darüber hinaus die ganzheitlichen Bewegungsformen wie Yoga und Qi Gong nicht, die sich nichr nur auf den Körper, sondern auf die Einheit aus Körper, Geist, und Atem konzentrieren.

 

Wenn es dir schwer fällt am Ball zu bleiben oder auch überhaupt erst einen sportlichen Einstieg zu finden, gehe in ein Fitnessstudio und lasse dich dort von einem Trainer oder Personal Coach beraten und einen individuellen Trainingsplan erstellen. Besuche dort auch alle möglichen Kurse, um zu testen, welche Bewegungsform dir am meisten Freude bereitet. Denn wenn etwas Spass macht, gibt es auch keinen inneren Schweinehund.

 

Natürlich helfen auch tägliche Wanderungen oder das Minitrampolin dabei, auf einfache Weise den Körper in Schwung zu halten. Dennoch ist ein zusätzliches gezieltes Training unter Trainingsaufsicht sehr empfehlenswert.

 

8. Mobilisierung des Lymphsystems

Ein leistungsfähiges Lymphsystem ist für das Gesundwerden äusserst wichtig. Das Lymphsystem ist praktisch die ‘Kläranlage’ unseres Körpers. In den Lymphknoten werden Krankheitserreger und Krebszellen ausgeschaltet und zur Ausleitung an den Darm weitergegeben. Auch alte Zellen, Schlacken und Gifte können von einem starken Lymphsystem problemlos aus dem Blutkreislauf entfernt werden.

 

Mobilisiere daher das Lymphsystem! Die beste Möglichkeit dazu ist Bewegung. Weitere Massnahmen sind Selbst-Massagen (z.B. mit Faszienrolle, Bauchmassage oder Trockenbürstenmassage). Bei bestimmten Krebsformen ist in Sachen Aktivierung des Lymphsystems Vorsicht angezeigt. Bewegung ist natürlich dennoch ein Schlüssel für Heilung, aber mit Lymphdrainagen oder starken Massagen sollte man vorsichtig sein und daher im Krankheitsfalle die Sache mit dem Arzt besprechen.

 

9. Sanierung der Darmflora / Darmreinigung

In den letzten Jahren wurden Zusammenhänge zwischen dem Zustand des Darms und der Allgemeingesundheit intensiv erforscht. Immer mehr Wissenschaftler widmeten sich beispielsweise dem Einfluss der Darmflora auf die Krankheitsentstehung oder auch dem Leaky Gut Syndrom, das inzwischen als Ursache vieler Beschwerden gilt.

 

Ganz gleich, ob Depressionen, chronische Müdigkeit, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Arthrose, Augenprobleme oder Übergewicht – Störungen der Darmflora scheinen ganz am Anfang der Entstehungskette dieser Krankheiten zu stehen.

 

Das Leaky Gut Syndrom (durchlässiger Darm) wird mit Multipler Sklerose, Parkinson, Migräne, dem Reizdarmsyndrom, Herzkrankheiten, Psoriasis und Rheuma in Verbindung gebracht, um nur eine Auswahl all der Beschwerden zu nennen, die sich bilden können, wenn die Darmschleimhaut aufgrund jahrelanger ungesunder Lebens- und Ernährungsweise defekt ist.

 

Wer daher gesund werden will, muss zu allererst für ein gesundes Verdauungssystem sorgen – z.B. über eine Darmreinigung oder (als sanfte Alternative) den Aufbau der Darmflora.

 

Da die Leber unser wichtigstes Entgiftungsorgan ist, können überdies spezielle Massnahmen zur Vitalisierung und Regeneration der Leber durchgeführt werden. Allerdings profitiert die Leber schon allein ganz enorm von einer Darmreinigung. Denn die Leber erhält über die Pfortader unmittelbar alles, was aus dem Darm resorbiert wird – Nützliches und Nahrhaftes, aber auch Schädliches und Giftige. Je gesünder und sauberer daher der Darm, umso leistungsfähiger kann die Leber agieren.

 

10. Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes

Der Säure-Basen-Haushalt ist bei vielen Menschen infolge der typischen modernen Lebensweise längst aus dem Gleichgewicht geraten, so dass eine latente Übersäuerung gang und gäbe ist und der Organismus noch weiter schwächt, besonders dann, wenn er bereits erkrankt ist.

 

Säurebildende Lebensmittel sind Fleisch, Wurst, Käse (und andere Milchprodukte), Süssigkeiten sowie Back- und Teigwaren und damit die Grundnahrungsmittel der Nation. Basisch werden hingegen Gemüse, Früchte, Salate, Kräuter und Sprossen verstoffwechselt, also jene Lebensmittel, die in der konventionellen Küche nur noch eine Nebenrolle spielen.

 

Stress, Bewegungsmangel und Schlafstörungen wirken zusätzlich säurebildend, so dass ein disharmonischer Säure-Basen-Haushalt kein Wunder mehr ist.

 

Wenn du jedoch deine Ernährung auf eine basenüberschüssige Ernährung umstellst, dich mehr bewegst, dein Lymphsystem aktivierst, die Vitalstoffversorgung optimierst und dabei auch basische Mineralien einnimmst (z.B. Basencitrate) sowie deinen Darm sanierst, dann findet schon allein mit diesen Massnahmen eine deutliche Säureausleitung statt.

 

Sollten nach einem entsprechenden Test zur Feststellung des Zustands deines Säure-Basen Haushalts weitere entsäuernde Schritte eingeleitet werden müssen, kommen verschiede Entsäuerungsprogramme in Frage, wobei die Entsäuerung mit Basenkonzentraten die einfachste Vorgehensweise ist.

 

11. Die Entgiftung ist besonders wichtig

Auch wenn es immer heisst, Entgiftung sei völlig überflüssig, weil der Körper ja ständig entgifte, sind gerade dann, wenn du chronisch krank bist, Massnahmen zur Förderung dieser körpereigenen Entgiftung wichtig. Denn auch die körpereigenen Entgiftungskapazitäten haben ihre Grenzen, was besonders bei chronischer Krankheit der Fall sein kann und können sodann – im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes – unterstützt und gefördert werden.

 

Schliesslich sind wir täglich in Kontakt mit zahlreichen Giften und Schadstoffen, die aus der Luft, der Nahrung und auch aus Körperpflegeprodukten in unsere Körper strömen. Nicht jeder Körper entgiftet gleich gut, so dass beim Einen das Fass schneller voll ist als beim Anderen.

 

Bereits eine Darmreinigung, die Sanierung der Darmflora, die Aktivierung der Lymphe und die Regulierung des Säure-Basen-Haushalts führen zu einer starken Entgiftung des Körpers.

 

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann eine mögliche Schwermetallbelastung oder anderweitige Giftbelastung im Labor überprüfen lassen und daraufhin – wenn erforderlich – ein Entgiftungsprogramm durchführen.

 

Meist kombiniert man dabei Massnahmen, die konkret Gifte binden und ausleiten mit Massnahmen, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeiten unterstützen und anregen. Weitere Informationen zur ganzheitlichen Entgiftung findest du unter www.zentrum-der-gesundheit.de Detox oder ganzheitliche Entgiftungskur.

 

12. Ausreichend Schlaf

Im Schlaf regeneriert und erholt sich der Körper am allerbesten. Achte daher auf ausreichen Schlaf (7-8 Stunden)! Gehe früh zu Bett (vor Mitternacht) und reduziere gerade am Abend deinen Medienkonsum, da schlechte Nachrichten oder aufregende Filme die Psyche stressen und den Schlaf beeinträchtigen können.

 

Achte auf frische Luft beim Schlafen, damit du immer gut mit Sauerstoff versorgt bist. Zusätzlich wäre das Schlafen bei Dunkelheit ideal. Insbesondere Krebszellen mögen absolute Dunkelheit offenbar nicht so sehr. Es sollten also keine Lichtquellen dein Schlafzimmer in ein Dämmerlicht tauchen.

 

Sollten Lärmquellen deinen Schlaf stören, beseitige diese oder kümmere dich um Ohrstöpsel, die es mittlerweile in vielen Qualitäten und in unterschiedlichen Grössen gibt.

 

13. Gesunde Körperpflegeprodukte

Viele Körperpflegeprodukte enthalten belastende, wenn nicht gar konkret giftige Inhaltsstoffe, die über die Haut in den Körper gelangen können. Meide diese völlig überflüssige, aber meist tätliche Belastung deines Körpers.

 

In Sachen Körperpflege ist weniger oft mehr. Statt Körperlotionen kann man beispielsweise auch einfach ein hochwertiges Öl (Kokosöl oder Olivenöl) verwenden oder auch gar nichts. Beobachte deine Haut, was dieser am liebsten ist. Statt Duschgels genügt eine rückfettende Olivenölseife oder eine Lavaerde.

 

Schaue dich im Reformhaus um. Dort gibt es zahlreiche Körperpflegeprodukte, di nur ein Minimum an Zutaten enthalten und ohne schädliche Inhaltsstoffe auskommen.

 

14. Medikamente überprüfen

Viele Menschen nehmen seit vielen Monaten oder Jahren Medikamente. Falls du dazu gehörst und es dir immer schlechter geht, überprüfe, ob es nicht die Medikamente und ihre möglichen Nebenwirkungen sind, die dich gerade krank machen.

 

Besprich in jedem Fall mit deinem Arzt in regelmässigen Abständen, ob du manche deiner Medikamente nicht inzwischen absetzten könntest. Denn nicht selben vergisst der Arzt, darauf hinzuweisen, dass du dieses oder jenes Arzneimittel gar nicht mehr brauchst.

 

15. Stressmanagement und Suche nach seelischen Konflikten

Stress wird gerne unterschätzt, kann jedoch zu schweren Krankheiten führen und bestehende Krankheiten verschlimmern bzw. deren Heilung verhindern. Kümmere dich daher unbedingt um einen stressfreien Alltag. Gelingt dies nicht, sorge für ein gutes Stressmanagement, das dazu führt, dass du Stress nicht mehr so nah an dich geranlässt.

 

Dazu gehört möglicherweise die Einnahme von Heilpflanzen, die stressresistenter machen können und andere Stressbewältigungsstrategien:

 

  • Reduziere unbedingt die heute übliche Dauerberieselung durch soziale Medien, TV und Radio. Schalte immer öfter dein Smartphone aus. Versuche es wirklich nur dann zu nutzen, wenn es nicht anders geht, z.B. um im Notfall Hilfe zu rufen oder um Bescheid zu geben, wenn du zu spät kommst, weil du gerade im Stau steckst.
     
  • Plane deinen Tag gut, besonders dann, wenn du dazu neigst, vieles gleichzeitig erledigen zu wollen und dann mit nichts wirklich fertig wirst.
     
  • Bitte bei unlösbar scheinenden Konflikten mit Verwandten, Kollegen, engen Freunden oder Geschäftspartnern einen Mediator um Hilfe, um Dauerkonflikte zu vermeiden und schnell eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
     
  • Such bei finanziellen Problemen entsprechende Beratungsstellen auf.
     
  • Praktiziere eine Entspannungstechnik wie Tai Chi, Atemübungen, Meditation, progressive Muskelentspannung, The Work o.ä.
     
  • Auch eine gute Psychotherapie kann enorm dabei helfen, sich nicht mehr so stressen zu lassen und viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
     
  • Letztere kann auch dabei helfen, seelische Konflikte zu finden, die Krankheiten mitverursachen können oder sogar die Hauptursache mancher Krankheiten sein können. Wenn du keinen Therapeuten aufsuchen möchtest, nimm dir Zeit für dich und schaue dir dein Leben an. Was oder wer stört dich? Wer oder was macht dich krank? Höre auf deine Seele und denke an das bekannte Sprichwort, wenn die Seele zum Körper sagt: ‘Mach du was! Auf mich hört er/sie nicht!’ Dein Körper wurde also möglicherweise krank, weil du den Kontakt zu deiner Seele, zu deinem Inneren verloren hast. Vielleicht lebst du gar nicht mehr das Leben, das du immer leben wolltest. Vielleicht hast du dich von anderen Menschen oder auch Umständen zu sehr in eine Richtung ziehen lassen, die nicht deiner Bestimmung deiner Berufung entspricht. Such den Weg aus dem Labyrinth des alltäglichen Wahnsinns! Den Weg zurück auf deinen ganz persönlichen Wanderpfad. Den Pfad zu deinem ureigenen Glück und deiner Bestimmung! Oft schon beginnt der Heilprozess bei der Erkenntnis, was genau schief läuft und warum. Sobald der Erkenntnis Taten folgen, wird auch dein Körper wieder aufatmen und langsam gesunden können.

 

16. Immunsystem stärken

Ein starkes und ausgeglichenes Immunsystem ist die Grundlage eines jeden Heilprozesses. Praktischerweise stärken, unterstützen oder entlasten alle Punkte – von 1 bis 15 – gemeinschaftlich das Immunsystem.

 

Zusätzliche Massnahmen, die das Immunsystem stärken und den Körper vor (weiteren) Krankheiten schätzen können, sind Massnahmen, die gemeinhin unter dem Begriff Abhärtung zusammengefasst werden. Dazu gehören Saunabesuche, Wechselduschen, Wassergüsse oder auch kurzzeitiges Barfusslaufen z.B. über eine nasse oder frostige Wiese (nach wenigen Minuten die Füsse warm einpacken). Fast alle diese Anwendungen sind kostenlos und enorm wirksam! Nutze sie – und zwar am besten täglich. (Saunabesuche können ganz nach Lust und Laune in den Alltag eingebaut werden, ein- bis dreimal wöchentlich ist völlig ausreichend).

 

Hinweis: Menschen mit einer Autoimmunerkrankung haben oft Angst vor Massnahmen, die das Immunsystem stärken, da sie befürchten, dass diese ihre Krankheit noch verschlimmern könnten. Ganzheitliche Massnahmen, die das Immunsystem stärken, zielen jedoch darauf ab, das Immunsystem wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu bringen, damit es eben nicht mehr gegen körpereigene Strukturen vorgeht.

 

Nicht alles auf einmal!

Bei all den genannten Hinweisen gilt, dass keinesfalls alle Massnahmen auf einmal umgesetzt werden müssen. Es geht vielmehr darum, sich seine bisherige Lebens- und Ernährungsweise genau anzusehen und sich seiner Fehler bewusst zu werden. Denn diese waren es, in deren Gegenwart man überhaupt erst chronisch krank werden konnte. Was also ist gut am alten Lebensstil? Und was ist nicht so gut? Was könnte man ändern und besser machen?

 

Welche Massnahme klingt für dich sinnvoll und überzeugend? Tue nur das, wozu du persönlich eine Affinität verspürst, was dir Freude macht und woran du persönlich glaubst. Setze dich mit der Thematik ‘Gesundheit’ und ‘Selbstheilung’ auseinander! Habe Spass daran, dich und deinen Körper das Allerbeste zu wollen und zu tun.

 

Zusätzliche Massnahmen bei chronischer Krankheit

Zusätzlich zu den genannten Basismassnahmen kannst du nun ganz spezifische Massnahmen auswählen, die konkret bei deiner Krankheit angezeigt sind. Bei der Wahl dieser spezifischen Massnahmen helfen dir ganzheitlich tätige Ärzte, Heilpraktiker, Gesundheitsberater, Bücher oder auch das Internet.

 

Zum Beispiel können Heilpflanzen ganz gezielt für die jeweilige Problematik ausgewählt werden – in Form von ätherischen Ölen, Tees oder Extrakten in Kapseln.Genauso gibt es einzelne Nahrungsergänzungen mit spezifischer Wirkung auf ganz bestimmte Krankheiten.

 

Nicht ablenken lassen!

Bitte lasse dich nicht von Bekannten, Verwandten, Ärzten, Mainstream-Medien, Verbraucherzentralen etc. nicht verunsichern, wenn diese dir einreden möchten, die Lebens- und Ernährungsweise habe sicher nicht zu deinem Kranksein beigetrage und eine gesunde Lebensweise sei mit viel zu viel Verzicht verbunden, um das Leben überhaupt noch geniessen zu können.

 

Hier stellt sich die Frage, ob wir tatsächlich schon so von unseren Gewohnheiten und Süchten gefangen sind, dass wir lieber krank sind, Schmerzen ertragen und nebenwirkungsreiche Medikamente einnehmen, als auch nur einmal ein halbes Jahr alles anders zu mach und zu schauen, wie sich der eigene Gesundheitszustand zum Positiven entwickelt und wie es sich anfühlt gesund zu werden, den ‘Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist alles Nichts!’

 

Wollen wir wirklich der Meinung sein, es sei ‘Verzicht’, wenn man sich von all den krankmachenden Erfindungen der Lebensmittelindustrie abwendet und lieber ab sofort auf natürliche und wirklich hochwertige Lebensmittel zurückgreift?

 

In Wirklichkeit ist das Nicht-Konsumieren von Fast-Food, Kuchen, Eiscreme und Currywurst also kein Verzicht, sondern ein Gewinn für dein Wohlbefinden. Bleibst du hingegen im alten Fahrwasser, dann musst du tatsächlich verzichten, nämlich auf deine Gesundheit und auf das gute Gefühl, das dir ein leistungsfähiger Körper vermitteln würde.

 

Bei chronischer Krankheit helfen Erfahrungsberichte Betroffener, die sich selbst helfen konnten

Umgib dich – wenn du chronisch krank bist und daran etwas ändern möchtest – mit positiv denkenden und dich unterstützenden Menschen! Mit Menschen, die dir Mut machen und mit dir an einem Strang ziehen. Nörgler, Miesepeter, Zweifler oder auch Spassvögel, die alle deine Bemühungen und Ideen ins lächerliche ziehen, sind hingegen keine gute Gesellschaft.

 

Lese Erfahrungsberichte von Menschen, die sich bei Krankheit selbst geheilt haben.. Besorge dir deren Bücher oder schaue dir auf Youtube Selbstheilungsberichte an. Die Erfolge anderer motivieren ungemein und wirken enorm ansteckend.

 

In diesem Sinne wünschen wir dir viel Spass und Freude bei deinem neuen uns gesunden Lebenskonzept sowie beim Gesundwerden und Gesundsein.

 

Gute Besserung!

 

Hinweis

Selbstverständlich sind viele schulmedizinische Eingriffe und Therapien wichtig und hilfreich. Doch gerade chronische Krankheiten sind nicht selten deshalb chronisch, weil die Schulmedizin in diesem Bereich überfordert ist. Ganzheitliche Massnahmen können überdies bei den allermeisten Krankheiten auch begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden. Informiere deinen Arzt oder Heilpraktiker über dein Vorhaben.

 

Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen überprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei deinem Arzt. Besprich daher jede Massnahme immer zuerst mit deinem Arzt.

Quelle:zentrum-der-gesundheit.de